Amelie Endhart

Persönliches

Aus der Werkstatt in die Welt, und wieder zurück.

Ich bin in einem Handwerksbetrieb aufgewachsen, war die Erste in meiner Familie mit Abitur und bin mit Rucksack und Motorrad durch 34 Länder gereist. Heute studiere ich zwei Fächer parallel und begleite kleine Unternehmen durch Veränderung. Hier erzähle ich, wie das alles zusammenhängt.

Amelie auf ihrem Motorrad an einem Sandstrand
Unterwegs mit dem Motorrad
  1. Kapitel 1 · Herkunft

    Groß geworden zwischen Glas, Baustelle und Büro

    Meine Eltern haben die Glaserei Endhart im Pfaffenwinkel vor über 30 Jahren gegründet. Betrieb und Familie waren bei uns nie getrennt. Am Küchentisch ging es um Angebote, Mitarbeitende und Kunden, und ich habe früh gesehen, was es heißt, sich etwas Eigenes aufzubauen: mit Mut, Ausdauer und viel Arbeit.

    Studiert hatte bei uns vorher niemand. Meine Eltern haben mich trotzdem immer bestärkt, meinen eigenen Weg zu gehen. Dadurch habe ich gelernt, mir Chancen selbst zu suchen. Bis heute packe ich im Betrieb mit an, im Büro genauso wie auf der Baustelle.

    Verschneite Berge und Wald im Pfaffenwinkel
    Zuhause im Pfaffenwinkel
  2. Kapitel 2 · Neugier

    Immer ein bisschen über den Tellerrand

    Schon in der Schulzeit wollte ich mehr sehen als den Stundenplan. Ich habe mir einen zweimonatigen Austausch nach Paris selbst organisiert, durfte beim Begabtenprogramm „Unitag“ an der LMU München Vorlesungen besuchen und war im letzten Schuljahr Schülersprecherin.

    Am meisten geprägt hat mich das Projekt-Seminar „Schule ohne Rassismus – Interkulturelle Kommunikation“ mit einer Studienfahrt nach Sarajevo. Erinnerungskultur, Religion, Dialog: Seitdem lässt mich die Frage nicht los, wie Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen gut miteinander umgehen. Deshalb fahre ich bis heute regelmäßig zu Tagungen der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.

    Amelie mit Sonnenbrille auf einer Straße in Bukarest
    Bukarest, Rumänien
  3. Kapitel 3 · Aufbruch

    Ein Jahr, das ich mir selbst verdient habe

    Nach dem Abitur habe ich mich bewusst gegen den direkten Studienstart entschieden. Ich habe Vollzeit in der Produktion bei Hochland gearbeitet und mit dem Geld meine Reise finanziert: Südostasien mit dem Rucksack, Indien ganz allein mit dem Motorrad, danach vier Wochen und rund 4.000 Kilometer durch Marokko, komplett selbst geplant.

    Unterwegs lernt man schnell, Probleme ohne Plan B zu lösen, mit wenig Sprache viel zu verstehen und sich auf Fremde einzulassen. Ich bin selbstständiger zurückgekommen und wusste genauer, was ich will.

  4. Kapitel 4 · Ankommen

    Wirtschaft verstehen, Menschen verstehen

    Seit 2024 studiere ich BWL in Kempten und habe gemerkt: Die spannendsten Fragen in Unternehmen sind fast immer menschliche. Deshalb studiere ich seit 2025 zusätzlich Kommunikationspsychologie im Fernstudium.

    Für meine Leistungen bekomme ich das Deutschlandstipendium, ich war Teil der Schwaben Innovation Masterclass mit Auslandsblock in Bergamo und begleite seit diesem Semester als KI-Tutorin Lehrende an meiner Hochschule.

    Amelie mit ihren Förderern von Endress+Hauser bei der Verleihung des Deutschlandstipendiums
    Verleihung des Deutschlandstipendiums mit meinen Förderern von Endress+Hauser · Foto: Ralf Lienert
  5. Kapitel 5 · Machen

    Etwas Eigenes, das Sinn stiftet

    2026 habe ich Lech-Impuls gegründet. Ich begleite kleine Betriebe bei Nachfolge, Personalentscheidungen und Veränderung, also genau bei den Themen, die ich aus meiner eigenen Familie kenne. Daneben baue ich digitale Produkte auf, von einer Online-Werkstatt bis zu eigenen Apps.

    Was mich antreibt, haben mir meine Eltern vorgelebt: anpacken, Verantwortung übernehmen und das Leben dabei nicht vergessen.

    Amelie lächelnd an ihrem Schreibtisch
    Bei der Arbeit für Lech-Impuls

Unterwegs

Bilder aus den letzten Jahren

Amelie bei Sonnenaufgang vor dem Vulkan Bromo
Sonnenaufgang am Bromo, Indonesien
Amelie zwischen den Stupas des Borobudur-Tempels
Borobudur, Java
Amelie mit Motorradhelm auf einem Bergpass
Mit dem Motorrad im Kaunertal
Amelie im Seitenprofil vor einem verschneiten Seeufer
Am Eibsee im Winter
Amelie mit Cowboyhut auf einem Pferd im Abendlicht
Abendritt
Amelie von hinten mit Blüten im Haar zwischen Palmen
Ubud, Bali

Wofür ich stehe

  • „Bildung ist für mich der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben.“
  • „Ich möchte etwas aufbauen, das fachlich und menschlich Sinn stiftet.“
  • „Andere Kulturen erweitern den eigenen Blick. Offenheit und Respekt sind heute wertvoller denn je.“
  • „Work hard, play hard. Das habe ich zuhause gelernt.“

Was andere über mich sagen

„Die Kombination aus analytischer Kompetenz, klarer Haltung und menschlicher Sensibilität.“
Geschäftsführung eines IT-Systemhauses, auf die Frage nach meiner größten Stärke
„Sensible Inhalte wurden ruhig, professionell und mit hoher sozialer Kompetenz begleitet.“
Feedback nach einem Beratungsauftrag, 2026
„Würden Sie erneut mit mir zusammenarbeiten? Ja, ohne Einschränkung.“
Feedback nach einem Beratungsauftrag, 2026

Abseits vom Schreibtisch

Motorrad

Motorräder begleiten mich, seit ich denken kann. Gefahren bin ich vor allem eine BMW F 650 GS, eine R 1150 R und eine Royal Enfield Himalayan. Kleinere Reparaturen mache ich selbst.

Reisen

Am liebsten dorthin, wo ich die Sprache nicht spreche. Viel unterwegs bin ich in Europa und auf dem Balkan, dazu Indonesien, Kolumbien und Indien, dort allein mit dem Motorrad.

Sprachen

Deutsch, Englisch auf C1, Französisch und Spanisch, dazu das Große Latinum.

Gesellschaft

Politische Tagungen in Tutzing, die Wirtschaftsjunioren Landsberg und viele Gespräche mit Menschen, die anders denken als ich.

Blick vom Sattel auf Lenker, Tacho und rotem Tank eines Motorrads

Lust auf ein Gespräch?

Ob Projekt, Zusammenarbeit oder einfach ein Austausch: Ich freue mich, von Ihnen zu hören.